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Im 500. Todesjahr von Bruder Klaus (1987) wurden alle Bruder-Klausen-Pfarreien erfasst: 41 Pfarreien in der Schweiz, 22 in Deutschland, 7 in Österreich, 2 in Italien, 1 in Luxemburg und 16 Pfarreien in anderen Kontinenten. Immer wieder treffen Nachrichten von neuen Orten ein. Wir möchten die Verbindung überall hin aufrecht erhalten und verstärken. Vielleicht wird sogar etwas Leben in die Heimat von Bruder Klaus zurückfliessen. Wenn Sie neu gegründete Pfarreien kennen oder sprudelndes Leben in «alten» Pfarreien, berichten Sie uns doch. Im Folgenden seien einige wenige Orte genannt.
Cartagena (Kolumbien)
Vor einem Jahr erreichte uns ein E-Mail aus Kolumbien. Die Frauen der apostolischen Gruppe «San Nicolàs de la Roca» aus der gleichnamigen Pfarrei in Cartagena klagten, sie möchten ihren Patron Bruder Klaus besser kennen lernen. Sie baten um Informationen in spanischer Sprache. Schliesslich fand sich ein Schweizer, der eine Tonbildschau, das Meditationsbild und einige Schriften nach Südamerika brachte. Die neueste Sendung ging per Email rascher über den Ozean: Die Broschüre «Bruder Klaus – Begleiter durch unser Leben » in spanischer Übersetzung.
«Coloñia Helvetia» bei São Paulo (Brasilien)
In der Nähe der 18-Millionenstadt São Paulo in Brasilien gibt es eine Schweizerkolonie. Sie beging am 1. August das Jubiläum «150 Jahre Obwaldner Auswanderung nach Brasilien». Zahlreiche Besucher aus der alten Heimat trugen zum Fest bei: Jodellieder und Alphorn zum Festgottesdienst, folkloristische Einlagen zum anschliessenden Fest. Die Obwaldner Auswanderer sind mit ihrem heiligen Vorfahren herzlich verbunden und haben Bruder Klaus auch in die Kirche geholt, die sie vor 105 Jahren bauten. Der Sonntag in der Nähe des Bruder-Klausen-Festes wird als grosser Feiertag begangen.
Bruder Klaus in Taiwan
Ein Priester der Missionsgesellschaft Bethlehem erzählte mir kürzlich von der Bruder-Klausen-Pfarrei in der Stadt Taitung in Taiwan. Um die Bruder-Klausen- Kirche im Ort Hsiamoa lebt eine kleine, aber eifrige Gemeinde. Sie wird betreut vom einheimischen Priester Fr. Chen Hsin Hwa, zusammen mit dem Katechisten Hwang Lien Sheng. Bruder Klaus möge diese Christen in allen Behinderungen durch die Regierung beschützen.
Europa braucht Bruder Klaus
Ein französisches Ehepaar startete am 12. April in Vézelay zu einer 4000 Kilometer langen Wallfahrt durch neun europäische Länder und hofft, am 29. September in Kiew anzukommen. Sie gingen den christlichen Wurzeln Europas nach und beteten für ein neues, gläubiges Europa. Mit der Zeit möchten sie die Länder Europas mit einem Netz von Wallfahrtswegen und Heiligtümern verbinden. Das Ehepaar verbrachte einen vollen Tag in Sachseln - in der Überzeugung, dass Bruder Klaus und der Ort, wo er gelebt hat, ein Zentralpunkt in diesem künftigen Netzwerk sein ird.

Dieses Ehepaar schreibt am 13. September 2004:
"Es ist wie im Traum! Wir sind in der Ukraine in Lviv und nser Ziel ist nun ganz nahe. Hier sind über 90% praktizierend und die Spiritualität und die Frömmigkeit im guten Sinn sind umwerfend für Europäer aus zivilisierten und entchristlichten Ländern. 50 Jahre Kommunismus haben es nicht geschafft, Jesus Christus aus den Herzen auszurotten, im Gegenteil. Seit 1991 (Freiheit) herrscht ein immenser Boom für alles Religiöse. Und das Blut der Martyrer hat die griechisch-katholische Kirche extrem lebendig gemacht. Wir werden hier empfangen wie nirgends sonst. Wir denken an Euch am 25. September und beten mit Euch zum hl. Niklaus von Flüe. Robert und Claudia M."
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