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Ein Gott der Lebens-Überfülle

       
   

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Fastenpredigt vom 24. Februar 2002
Schriftlesung: Jh 4. 13

Liebe Schwestern und Brüder,
Niklaus von Flüe ist lebenslang auf der Suche nach dem ‚einig Wesen’. Gott offenbart sich ihm überall - wenn er arbeitet und betet und wenn er der Eucharistie beiwohnt. Er schenkt ihm auch ausserordentliche Erlebnisse, die ‚Visionen’. Heute beachten wir vor allem die ‚Brunnenvision’. Denn hier erlebt Bruder Klaus die unfassbare Lebensfülle Gottes.

Bevor wir die Vision besinnlich durchgehen, möchten wir einen Zugang zum besseren Verständnis gewinnen. Vier ‚Blitzlichter’ helfen uns dabei.

I Vier ‚Blitzlichter’

  • Das Eingangswort aus dem Johannesevangelium führt uns an den Jakobsbrunnen. Jesus spricht mit der samaritanischen Frau über das ‚lebendige Wasser’, (d.h. dem Quellwasser, im Gegensatz zum Zisternenwasser des Jakobsbrunnens). Er sagt der Frau: Wer dieses Wasser trinkt, wird keinen Durst mehr haben. Mehr noch: Es wird in ihm zur Quelle, die ewiges Leben bringt. - Bruder Klaus erlebt in der Brunnenvision diesen geheimnisvollen Vorgang.
  • Wenn Sie schweigend in den Ranft wandern, hören Sie das Rauschen der Melchaa - sachte, sanft, idyllisch. Gehen Sie nach einem heftigen Gewitter, hören Sie die Melchaa donnern oder tosen - beeindruckend, vielleicht sogar beängstigend. - Bruder Klaus findet kaum Worte, wenn er über das Donnern des Brunnens spricht. Wenn Sie seine Worte hören, denken Sie an die Melchaa nach einem Gewitter.
  • Eine Anmerkung zum Einleitungssatz der Vision: ‚Ein Mensch unterbrach den Schlaf, um Gottes und um seines Leidens willen. Danach legte er sich hin, und in seinem Schlaf oder in seinem Geiste dünkte ihn, dass er an einen Platz käme, der einer Gemeinde gehörte.’
    Niklaus von Flüe hat ‚innere Bilder’ geschenkt bekommen, wenn er zur Arbeit ging, zum Mähen oder zum Besorgen des Viehs. Diese Bilder ‚unterwegs’ sind Visionen im uneigentlichen Sinn.
    Bruder Klaus wurde ‚im Geiste’ auch an andere Orte geführt. Das sind ‚Visionen’ im eigentlichen Sinn. Man findet sie nur bei ‚Mystikern’‚ bei Menschen, die zutiefst für Gott offen und mit ihm verbunden sind. Visionen haben eine so grosse Erlebnistiefe, dass sie das geistige Fassungsvermögen und die Ausdruckskraft des Visionärs bei weitem übersteigen. - Die Brunnenvision ist eine dieser tiefen mystischen Erfahrungen.
  • Beachten wir den Schluss-Satz, der sich sehr bescheiden ausnimmt: ‚Er erkannte in seinem Geiste, dass dieser Tabernakel (dieses Haus, das in der Vision auftaucht) Bruder Klaus ist.’ Visionen sind nicht theologische Überlegungen, wie wenn jemand über seinen Glauben nachdenkt, sondern persönliche Erlebnisse. Bruder Klaus erlebt ganz tief, was in seinem Innern vorgeht: In ihm bricht die Quelle Gottes auf und fliesst als Angebot zu allen Menschen. - Wir möchten nachfühlen, was Bruder Klaus erlebt hat.

So lassen wir nun die Brunnenvision auf uns wirken. Die Beschreibung hat uns Kaspar Ambüel (um 1500) überliefert.

II Text der Brunnen-Vision

„Ein Mensch (Bruder Klaus) unterbrach den Schlaf um Gottes und um seines Leidens willen.Und er dankte Gott für sein Leiden und seine Marter. Und Gott gab ihm die Gnade, dass er Kurzweil und Wollust darin fand. Danach legte er sich auf seine Ruhestätte, und in seinem Schlaf oder in seinem Geist dünkte ihn, dass er an einen Platz käme, der einer Gemeinde gehörte.

Da sah er eine Menge Leute damit beschäftigt, viel Arbeit verrichten. Ausserdem waren sie sehr arm. Er stand da, schaute ihnen zu und verwunderte sich, dass sie so viel Arbeit hatten und doch so arm waren.

Er sah rechts einen schön gebauten Tabernakel erscheinen. Da hinein sah er eine offene Tür gehen, und er dachte bei sich selber: Du musst in den Tabernakel treten und schauen, was darin ist, und musst bald zur Tür kommen. Er kam in eine Küche, die einer ganzen Gemeinde gehörte. Zur rechten Hand sah er eine Stiege hinaufgehen, ungefähr vier Stufen hoch. Dort sah er einige Leute hinaufsteigen, aber wenige, ihn dünkte, ihre Kleider wären weiss gesprenkelt.

Er sah einen Brunnen aus den Stufen in einen grossen Trog in der Küche fliessen, der bestand aus dreierlei: Wein, Öl und Honig. Dieser Brunnen floss so schnell wie der Strahl eines Blitzes und machte ein so lautes Getöse, dass der Palast laut erschallte wie ein Horn. Er dachte: Du musst die Stiege hinaufgehen und schauen, woher der Brunnen kommt.

Und er verwunderte sich sehr, dass sie so arm waren und doch niemand hineinging, aus dem Brunnen zu schöpfen, was sie sehr wohl hätten tun können, da er doch allen gemeinsam gehörte.

Er ging die Stiege hoch und kam in einen weiten Saal. Mitten im Saal sah er einen grossen, viereckigen Kasten stehen, aus dem der Brunnen strömte. Er trat zum Kasten und besah ihn. Und als er zum Kasten trat, drohte er einzusinken wie einer, der durch ein Moos (Moor) geht. Rasch zog er seine Füsse an sich und gelangte zum Kasten. Er erkannte in seinem Geist, dass nicht zum Kasten gelangen kann, wer seine Füsse nicht rasch (an sich) zieht. Der Kasten war an den vier Ecken mit vier mächtigen, eisernen Blechen beschlagen. Und der Brunnen floss durch einen Kennel ab und sang so wohl im Kasten und im Kennel, dass ihn dies sehr stark verwunderte.

Der Brunnen war so lauter, dass einer das Haar eines jeden Menschen gut auf dem Boden sehen könnte. Und wie mächtig es daraus floss, war der Kasten doch wimpernvoll, so dass er überfloss. Er erkannte in seinem Geist, wieviel auch daraus floss, stets wäre gerne mehr darin gewesen, und er sah es aus allen Spalten herausstürzen. Diese drei Flüsse flossen alle durch den Kennel, jeder Fluss blieb aber in seiner Vollkommenheit, so dass ein Fluss den andern nicht behinderte. Und obwohl die drei Flüsse sich anschauen liessen, waren doch alle drei von der gleichen Vollkommenheit, so dass kein Mittel war, dass sie voneinander getrennt würden, und sie flossen gleich wie ein einziger Brunnen.

Er dachte: Du sollst wieder hinuntergehen. Und als er wieder herunterkam, sah er ihn stets mächtig
in den Trog fliessen, und er dachte bei sich selber: Du sollst hinausgehen und schauen, was die Leute tun, dass sie nicht hierher gehen, aus dem Brunnen zu schöpfen, dessen doch ein Überfluss ist, und ging zur Tür hinaus.

Da sah er die Leute schwere Arbeit verrichten und dazu sehr arm sein. Er achtete darauf, was sie täten. Er sah, dass einer stand und einen Zaun mitten durch den Platz geschlagen hatte. In der Mitte hatte er ein Gatter, das hielt er mit der Hand zu und sagte zu ihnen: Ich lasse euch weder hin noch her, es sei denn, ihr gäbet mir den Pfennig. Er sah einen stehen, der drehte den Prügel in der Hand und sagte: Es ist dafür erdacht, dass ihr mir den Pfennig gebt. Er sah Pfeifer, die ihnen pfiffen und den Pfennig heischten. Er sah Schneider und Schuhmacher und allerlei Handwerker, die von ihnen den Pfennig haben wollten.

Und ehe sie das alles ausgerichtet, waren sie wieder so arm, dass sie kaum das Verlangte bekamen. Und er sah niemanden hineingehen, aus dem Brunnen zu schöpfen.

Als er stand und ihnen zusah, verwandelte sich die Umgebung in wilde Steilhänge und glich der Gegend, die um Bruder Klausens Kirche liegt, wo er seine Wohnung hat. Und er erkannte in seinem Geist, dass dieser Tabernakel Bruder Klaus ist."

III Was hat Bruder Klaus erlebt?

Beim Eintritt ins Haus

Bruder Klaus tritt - wie bei einem Obwaldner Haus - in die Küche ein und sieht dort einen dreifachen Brunnen aus den Stufen heraus fliessen. - Er entdeckt Gott immer wieder als den ‚Dreifaltigen’.

Wein brachte Freude ins Leben, Öl brachte Licht in die Stube und Kraft in die Speisen und mit Honig süsste man Speise und Trank. - Der Brunnen hilft nicht nur überleben, sondern vermittelt die Fülle des Lebens.

Für den Reichtum der Gaben Gottes findet Bruder Klaus kaum Worte. Er hört den Brunnen nicht bescheiden plätschern oder gurgeln, sondern brausen und tosen wie die hochgehende Melchaa. - Gott ist nicht sparsam und knauserig, sondern liebevoll grosszügig. Er ist ein Gott der Lebens-Überfülle.

Alle sind eingeladen, wenige kommen

Die Küche war schon im damaligen Obwaldner Haus für ankommende Besucher und Fremde offen. In der Vision ist sie ein öffentlicher Raum. Alle können schöpfen und sich für ihre Lebensbedürfnisse eindecken. Aber nur wenige kommen - für Bruder Klaus eine Ungeheuerlichkeit. Es treibt ihn förmlich aus dem Haus; er will nachsehen, was sie tun und warum sie nicht kommen.

Was hält diese Menschen auf dem Marktplatz des Lebens zurück? Sie sind restlos fixiert auf sich selbst und ihr Tun und nehmen überhaupt nicht mehr wahr, dass sie mit Gott im Bündnis stehen. Dabei hat Gott ihrem Leben Anfang und Wachstum, Blüte und Fruchtbarkeit geschenkt. In Beschlag genommen vom Wenigen, das sie voneinander ergattern und ergaunern können, haben sie die reichen Gaben Gottes aus dem Auge verloren. Darüber ist Bruder Klaus traurig.

Auf dem Weg zum Geheimnis

Von der Küche führen vier Stufen in einen höher gelegenen Raum. Die wenigen, die hochsteigen, tragen weiss gesprenkelte Gewänder - Zeichen der Auserwählung. Was nun kommt, ist geheimnisumwoben. Bruder Klaus will dem Geheimnis des Brunnens nachspüren, wie der Bauer, der vom Brunnen aus die Quelle sucht. Im grossen Saal öffnet sich ihm die neue Welt, in der Mitte der viereckige Kasten mit der Quelle. Aber es ist schwierig, zum Kasten zu kommen. Er beeilt sich, zieht die Füsse an und überwindet die Angst. Nun hat er den Kasten vor Augen.

Die Quelle bricht im Kasten auf

Er betrachtet, was im Kasten vor sich geht:

  • Dem dreifachen Brunnen in der Küche entspricht eine dreifache Quelle im Saal. Drei Flüsse fliessen weg in einem Kennel. Und sie vermischen sich nicht. - Bruder Klaus erlebt ein weiteres mal den ‚Dreifaltigen Gott’, der auch ‚Dreieiniger Gott’ ist.
  • Der Kasten, auch wenn er mit starken Eisen verstärkt ist, kann die Quelle kaum halten. Sie fliesst über die Ränder hinaus und quillt aus allen Ritzen. - Der Überfluss ist nicht zu beschreiben.
  • Einzigartig ist auch die Klarheit. Selbst ein Haar wäre auf dem Grund zu sehen. - In Gottes Quelle muss niemand im ‚Trüben fischen’.

Hier, an dieser Quelle, spürt Bruder Klaus sein persönliches Geheimnis.

  • Es gibt bei ihm gewissermassen einen Vorraum. Da können alle
    hinkommen, die Rat suchen oder sein Gebet erwarten.
    Er bietet ihnen ‚lebendiges Wasser’ an. Sie können kommen und ausgiebig schöpfen. Das geschieht in der Küche.
  • Anders ist es im Saal. Zu diesem Bereich haben nur wenige Zutritt. Hier beginnt das Geheimnis, von dem Jesus am Jakobsbrunnen spricht: ’Vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle, deren Wasser ewiges Leben schenkt.’ (Jh 4. 13).
  • Bruder Klaus erlebt sich als ‚Tabernakel’, als Haus, in dem der Lebensstrom Gottes reichlich aufbricht und zu den Menschen fliesst.

IV Die Botschaft für uns

Liebe Schwestern und Brüder,
Visionen sind persönliche Erlebnisse, die nicht ohne weiteres auf andere übertragen werden können. Und doch kommt in der Brunnenvision soviel Glaubens-Wirklichkeit zum Leuchten, dass auch für uns etwas abfällt.

Wie Menschen auf dem Marktplatz

Wir sind in der gleichen Gefahr wie die Menschen auf dem Marktplatz. Oft haben wir Scheuklappen an, die unsere Sichtweite eng begrenzen auf das Sichtbare und Greifbare und selber Machbare. Viele Menschen sind geistig am Verhungern und Verdursten, weil sie Gott aus ihrem Leben ausgeschlossen haben. Diese Menschen ermahnt Bruder Klaus, dass sie den Lebens- und Kraftstrom des Dreifaltigen Gottes auch in ihr Leben hinein strömen lassen.

Dieses Leben Gottes wird uns in vielfältiger Weise geschenkt, vor allem in den Sakramenten und im Gebet. Zum Beispiel:

  • Wenn das Wasser der Taufe uns mit Christus verbindet,
  • wenn das ‚Brot des Lebens’ uns nährt und stärkt,
  • wenn Gottes Segen sich über den Bund der Ehepartner ausbreitet,
  • wenn Gott die leeren Hände füllt, die wir ihm hinhalten.

Gott zeigt uns sein Gesicht auch in den Gesichtern der Mitmenschen.
Sein Lebensstrom erreicht uns auch aus den ‚Tabernakeln’ und über die ‚Kennel’ vieler Mitmenschen:

  • Er schenkt uns seine Liebe in der Herzlichkeit lieber Nachbarn.
  • Seine Väterlichkeit und Mütterlichkeit leuchtet uns auf in den Vätern und Müttern am Wegrand unseres Lebens.
  • Wir erfahren seine Festigkeit und Treue in der Festigkeit und Treue guter Freunde und Kollegen.
  • Wir erleben seine Barmherzigkeit in verzeihenden Mitmenschen.

Vergessen wir diese Quellen nicht und gehen wir reichlich zum Schöpfen, damit unser Leben nicht kümmerlich dahin vegetiere, sondern reich aufblühen und Frucht tragen kann.

Schöpfen und schenken

Wer dem Säuglingsalter und den Kindsbeinen entwachsen ist, erfährt bald, dass nicht nur ‚Schöpfen’ Freude macht, sondern auch ‚Schenken’. Sich als Vater oder Mutter herausfordern zu lassen, zehrt nicht nur an den Kräften, sondern trainiert sie auch. Wer bereit ist, freudig und grosszügig auszuteilen, hat seine Küche bald voll von glücklichen Bittstellern.

Und doch müssen Eltern, Erzieher und Vorgesetzte nicht ausgelaugt sein, dass sie nur noch klagen könnten: ‚Immer nur geben, geben, geben!’ Wer regelmässig am Brunnen seines Lebens schöpft, kommt in einen gleichmässigen Rhythmus hinein: Was ich empfange, gebe ich weiter.

Eine Mutter hat mir einmal erzählt, wie sie ihren Tag beginnt: Da nimmt sie den Morgengruss des Mannes auf und den frischen Blick des Kindes, das ans Bett kommt. Vor dem Fenster sieht sie den blühenden Zweig und hört das Singen des Vogels. Sie denkt an den Vierzehnjährigen, der manchmal herumlümmelt, aber prächtig ins Kraut schiesst. Da kann sie immer nur ‚Danke’ sagen und hat die Hand bereits gefüllt, um weiter zu schenken. Und so geht sie Stunde um Stunde durch den ganzen Tag. - Versuchen wir es doch in ähnlicher Weise.

Und das letzte Geheimnis

Im Saal sieht Bruder Klaus den Lebensstrom Gottes wie eine Quelle in seinem Innern aufbrechen. Das hat er weder erbeten noch erwartet. Es ist reines Geschenk - von Gott ganz persönlich zugeteilt.

Ein solches Geschenk können wir von Gott nicht erwarten. Aber etwas davon kann schon wirklich werden, wenn wir - wie Bruder Klaus - je persönlich und ernsthaft nach dem ‚einig Wesen’ Suchen.

Ein Segenswunsch zum Schluss:

Mit einer wahren Geschichte schliesse ich meine Überlegungen.

Es ist während der Zeit auf dem Grossen St. Bernhard vor einem Jahr: Junge Leute verbringen dort eine Skitourenwoche. Ich plaudere gelegentlich mit einigen von ihnen. Mit Jürg, einem geweckten jungen Mann, geht ein lockerer Email-Kontakt weiter. Bald kommt Jürg mit einer Bitte: Er werde bald konfirmiert. Ob ich ihm nicht einen guten ‚Konf-Spruch’ wisse. Ich schreibe ihm von meiner Verlegenheit. Ein ‚Konfirmations-Spruch’ müsse doch etwas von den innersten Lebensträumen aufgreifen. Ich hätte ihn nur kurz gesehen und könne nur wenige Eindrücke äussern. Postwendend kommt ein Dank für die Anregung und nach der Konfirmation die Mitteilung, welchen ‚Wegweiser’ er nun gefunden habe: ‚Ich werde dich segnen und du sollst ein Segen sein’ (Vgl. Gen. 12.3). Was Gott dem Abraham verhiess, sollte ihn auf dem Weg begleiten.

Ich freue mich. Denn der Satz passt ausgezeichnet zum jungen Mann. Aber er fasst auch zusammen, was Bruder Klaus mit der Brunnenvision erlebte und was ich Ihnen als Wunsch mit auf den Weg geben möchte.

‚Ich werde Dich segnen!’ Was verspricht uns da Gott? ’Meine Quellen fliessen auch für Dich.
Ich habe Dir Talente auf den Weg gegeben und gebe Dir meine Kraft. Du bist immer willkommen, wenn Du zum Schöpfen kommst.’

‚Du sollst ein Segen sein!’ Was erwartet da Gott von uns? ’Was ich Dir in die Hand gebe, ist zum Weitergeben. Was Dir zufliesst, soll weiterfliessen.
Ich freue mich, wenn Dein ganzes Leben für andere fruchtbar wird.’

So wünsche ich Ihnen, was Gott dem Abraham wünschte: ‚Ich werde dich segnen und du sollst ein Segen sein’. Suchen und entdecken auch Sie den Gott der Lebens-Überfülle. Amen.

Pater Josef Banz, Pilatusstrasse 2, Postfach 126, CH-6072 Sachseln

Tel: 041 660 12 65 / seelsorgebruderklaus.com

     
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