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Ein Gott, der Friede ist und Frieden schenkt

       
   

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Fastenpredigt vom1. Fastensonntag, 17. Februar 2002
Schriftlesung: Jh 14. 23 und 27

Liebe Schwestern und Brüder,
Das Wort aus dem Johannes-Evangelium spricht eine Verheissung aus: Gott will bei allen wohnen, die ihn lieben. Und wenn er kommt, bringt er Frieden, nicht den brüchigen Frieden der Welt, sondern Gottes Frieden. Diese Verheissung gilt uns allen. Aber bei Bruder Klaus ist sie besonders eindrücklich verwirklicht. Er findet einen Gott, der Friede ist und Frieden schenkt.

Was klingt in unseren Herzen an, wenn wir diese Behauptung hören? Vielleicht läuft vor unserem geistigen Auge ein Film ab mit Bildern von erlebten Friedlosigkeiten in Familie, Nachbarschaft, Pfarrei, von Friedlosigkeiten in Kirche und Staat und Wirtschaft. Schliesslich erinnern wir uns an den gefährdeten Frieden der Welt.

Nach dem 11. September 2001 haben mehr Menschen am Grab von Bruder Klaus gebetet. Sie haben Halt gesucht beim Friedensheiligen. Er hat schon zu Lebzeiten Frieden gestiftet unter den Eidgenossen und hat unserem Land auch in diesem Jahrhundert - so glauben viele - den Frieden erhalten.

Heute schauen wir also auf den Friedensheiligen im Ranft und fragen: Welchen Gott hat er gefunden? Wir suchen eine Antwort. Im ersten Teil kreisen unsere Gedanken um ‚Gott, der Friede ist’, im zweiten Teil um ‚Gott, der Frieden schenkt’!

I Ein Gott, der Friede ist

Der erste Besuch im Ranft (vor 1480)

Wir machen in Gedanken einen Besuch im Ranft. Es ist vor dem Jahr 1480. Wir treffen Bruder Klaus im Gespräch mit einem Pilger (der später seine Erlebnisse aufschreiben und 1487 im ‚Pilgertraktat’ gedruckt herausgeben wird). Wir hören aufmerksam zu, was sie miteinander reden.

Zuerst bringt der Pilger manche Fragen ins Gespräch, dann ergreift Bruder Klaus die Initiative: ‚Wenn es Dich nicht langweilt, will ich Dir mein Buch zeigen, in dem ich lerne.’ Der Pilger will schon deswegen das Buch sehen, weil er weiss, dass der Einsiedler weder lesen noch schreiben kann. Nun bringt Bruder Klaus die Zeichnung eines Rades hervor: Da ist die Nabe mit einem Punkt in der Mitte, der Reifen und sechs Speichen, die Nabe und Reifen verbinden. Und dann beginnt er zu erklären: ‚In dieser Figur sehe ich das Wesen Gottes, seine unendliche Lebensfülle.

Im Mittelpunkt ist die ungeteilte Gottheit, umgeben von der Gemeinschaft der Heiligen. Von diesem Mittelpunkt gehen drei Personen aus, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Sie umgreifen Himmel und Erde, Dinge und Menschen, durchdringen das All und halten es in ihrer Hand. Und wie sie vom innersten Geheimnis ausgehen, so kehren sie wieder dorthin zurück - in die ‚unteilbare Macht.’

Die Worte von Bruder Klaus sind kurz und bündig. Und doch lassen sie die Ergriffenheit durchscheinen, mit der er beim Geheimnis des Dreifaltigen Gottes verweilt. In der Zeichnung sieht er kein trockenes Schema, sondern erlebt die unfassbare Lebensfülle Gottes.

- Gott bricht aus seinem Geheimnis heraus, faltet sich auseinander - ist ‚drei-faltig’.
- Gott umfasst und durchdringt alles Geschaffene, Himmel und Erde und kehrt wieder zurück in sein Geheimnis, in seine ‚unteilbare Macht’.
- In diesem immerwährenden Ausströmen und Zurückkehren wird der ‚drei-faltige’ Gott zum ‚drei-einigen’ Gott. Aus Vielfalt wird Einheit - zunächst ein geheimnisvoller Vorgang im Innern Gottes.
- Aber auch die Schöpfung ist miteinbezogen. In ihrer fast unendlichen Vielfalt ist sie immer in Gefahr, auseinander zu fallen. Aber Gott nimmt sie in seine Hand und fügt sie im drei-einen Gott wieder zusammen. - Soweit unser erster Besuch.

Der zweite Besuch im Ranft (November 1482)

Zwei bis drei Jahre später, vor dem Barbara-Tag des Jahres 1482, wandern wir wieder zu einem Besuch in den Ranft. Seit dem ersten Besuch ist vieles vorgefallen, besonders auf politischem Gebiet.

  • Die Beute aus den siegreichen Burgunderkriegen wird den Eidgenossen zur Hypothek. Wer soll was und wieviel bekommen?
  • Zwischen den Landkantonen und den Städtekantonen ist Hochspannung. Die Landkantone haben Angst vor den mächtigen Städten und bangen um das Gleichgewicht in der Eidgenossenschaft.
  • Zudem suchen zwei neue Städte, Solothurn und Freiburg, das Bündnis mit den Eidgenossen. In Freiburg wird französisch gesprochen.
  • Man sucht von Tagsatzung zu Tagsatzung nach Lösungen und findet keine - auch in Stans nicht, unmittelbar vor Weihnachten 1481. Die Tagsatzungsherren sehen nur noch einen Weg: Bruderkrieg! Bruderkrieg soll Frieden bringen? - Da kommt Bruder Klaus ins Spiel.

Pfarrer Heimo Amgrund reitet in der Nacht auf den 22. Dezember in den Ranft, und bringt den Rat von Bruder Klaus nach Stans zurück. Dort findet man in kurzer Zeit eine friedliche Lösung. Ausgerechnet der Obwaldner Eremit ebnet den beiden Städten und der zweiten Landessprache den Weg in den Bund der Eidgenossen. Im ganzen Land läuten die Glocken; eine Welle von Dankbarkeit dringt in den Ranft. Auch der Rat von Bern schickt ein grosses Geschenk. Bruder Klaus will zurückschreiben und sich dafür bedanken. Er denkt über Frieden nach und fasst seine Erfahrung in Worte. Wir schauen ihm über die Schultern, wie er diktiert.

Zuerst kommt der Mystiker zu Wort, jener, der ein ganzes Leben nach dem ‚einig Wesen’ gesucht und es endlich gefunden hat. Er diktiert seinem Schreiber einen einfachen Satz:

‚Fried ist allweg in Gott, denn Gott ist der Fried.’

Nachdem wir die Erklärung über das Radbild gehört haben, können wir diesen Satz gut verstehen:

  • Bruder Klaus weiss um die Liebe Gottes, die aus dem innersten Geheimnis herausbricht und die ganze Welt erfüllt. Er kennt auch das Wort ‚Gott ist die Liebe’ (1 Jh 4. 8). Der Lieblingsjünger Johannes hat damit seine Erfahrung mit der Liebe Christi in ein Wort gefasst.
  • Aber Bruder Klaus macht eine weitere, persönliche Erfahrung: Der in drei Personen auseinandergefaltete Gott kehrt wieder zurück in die unteilbare Einheit. Wenn aber der ‚Drei-faltige’ Gott zum ‚Drei-einigen’ Gott wird, dann hat das mit Frieden zu tun.

Bruder Klaus erlebt diese Wirklichkeit Gottes ganz tief: ‚Gott ist der Fried’. Der Mystiker tut gewissermassen einen Blick in den Himmel und sieht Gott als Urgrund des Friedens. Diesem Gott ist er begegnet.

II Ein Gott, der Frieden schenkt

Er hat aber auch einen Gott kennen gelernt, der Frieden schenkt. Das soll uns im zweiten Teil unserer Ueberlegungen beschäftigen.

Kehren wir zurück in den Ranft. Wir sind ja immer noch bei unserem zweiten Besuch im Spätherbst 1482 und schauen Bruder Klaus über die Schultern, wie er seinem Schreiber diktiert. Den Mystiker haben wir gehört. Nun kommt auch der Praktiker zu Wort, der genau weiss, was die Menschen brauchen und was sie selber zum Frieden beitragen können. Er diktiert folgenden Satz:

‚Gehorsam ist die grösste Ehr, die es im Himmel und auf dem Erdreich gibt. Darum sollt ihr schauen, dass ihr einander gehorsam seid.’

Während der Schreiber jedes Wort laut vor sich hinsagt, denkt Bruder Klaus zurück: Die kurzen Worte fassen eine lange Lebenserfahrung zusammen. So oft hat Bruder Klaus erfahren: Zum Frieden hinführen kann nur, wer wie Salomon ein ‚hörendes Herz’ hat (Vgl. 1 Kön 3. 9).

Darum redet er vom achtsamen Hinhorchen auf die Mitmenschen, und nicht von der Fügsamkeit von unten nach oben. Seine guten Erfahrungen will er auch den Ratsherren in Bern vermitteln: ‚Nehmt in Euer Herz auf, was die Mitmenschen beschäftigt und bedrückt und begeistert, was sie denken, fühlen und ersehnen, was ihre tägliche Last und Freude ist. Und wenn Ihr alles in Euer Herz aufgenommen habt, dann ‚ge-horcht einander’. Das heisst: Macht einen Schritt aufeinander zu und überlegt gemeinsam, welche Lösung den Anliegen Beider gerecht wird.’

Ob Bruder Klaus wusste, dass Gott ihn zu einem besonderen Werkzeug des Friedens formen wollte? Ich glaube nicht. Er hat sich in seinem Leben Schritt um Schritt vorangetastet und der Führung Gottes überlassen.

Aber schon die Zeitgenossen sahen in Bruder Klaus einen charismatischen Friedensstifter. Uns heutigen Menschen ist er erst recht zur überragenden Friedensgestalt geworden. Denn wir erkennen in seinem Leben auf Schritt und Tritt ’einen Gott, der Frieden schenkt’.

  • Schon der junger Niklaus von Flüe war geliebt und anerkannt wegen seinem klaren Urteil, dem untrüglichen Gerechtigkeitssinn und dem steten Streben nach Frieden. In der Pfarrei hatte er einen Streitfall mit dem Pfarrer zu lösen; im Nachbarkanton hatte er zu vermitteln zwischen dem Kloster Engelberg und der Pfarrei Stans.
  • Als Richter leitete er streitende Parteien an‚ aufeinander zu hören, miteinander zu sprechen und ‚aussergerichtlich’ eine gemeinsame Lösung zu suchen.
  • Als Gott ihn rief, alles zu verlassen, ging er nicht selbstherrlich den Weg. Er sprach ausgiebig mit seiner Familie und nahm erst Abschied, als seine Gattin Dorothee aus Überzeugung und die ältesten Söhne aus einer gewissen Einsicht zu seinem Vorhaben stehen konnten.
  • Zum Eremiten in den Ranft kamen Politiker aus allen Kantonen, selbst Gesandtschaften fremder Fürsten, um seinen Rat einzuholen. Denn sein Urteil war nicht getrübt von Profitgier, Machtdenken und Parteilichkeiten.
  • Die Friedensstiftung an der Tagsatzung in Stans ist der krönende Abschluss eines Lebens, das ganz auf Frieden ausgerichtet war.

Die volle Ausstrahlung eines friedvollen Menschen erhielt Bruder Klaus erst im Ranft. Das ist gut verständlich. Denn der Suchweg zum Frieden mit Gott und zum Frieden des eigenen Herzens führte oft genug durch Dunkelheiten. In solchen Zeiten war er auf sich selbst zurückgeworfen und musste mit den eigenen Fragen fertig werden. So klagte er einmal über die Zeit vor dem Abschied: ‚Ich war so tief niedergedrückt, dass mir selbst die liebe Frau und die Gesellschaft der Kinder lästig fielen.’

Im Ranft konnte er sich über das Ergebnis seines Bemühens freuen. Gott hatte ihn zu einem vollendeten Werkzeug des Friedens geformt.

III Gefordert als Werkzeuge des Friedens

Liebe Schwestern und Brüder, nun habe wir lange zurückgeschaut in das Leben unseres Heiligen. Es bleibt uns noch, einen Blick zu tun in unser eigenes Leben. Denn wir möchten aus seinem Leben für unser Leben lernen.

Bruder Klaus lebte in einer chaotischen Zeit, die prall gefüllt war mit nachbarschaftlichen Rivalitäten, wilden Eroberungszügen und Kriegsdienst unter fremder Fahne. Die Streitlust der Eidgenossen war grösser als ihre Friedensliebe. Schon der Politiker Niklaus von Flüe sah sich herausgefordert, Wege zum Frieden zu gehen und aufzuzeigen.

Unsere Zeit trägt ähnliche Charakterzüge. Nur sind die Probleme weltweit geworden. Auch wir fühlen uns gefordert als Werkzeuge des Friedens:

  • Konfliktstoff gibt es in der Partnerschaft, wo Mann und Frau ihre Rolle aus innerster Überzeugung suchen müssen und nicht immer finden.
  • In Pfarreien prallen Christen aufeinander, die einen je verschiedenen Zugang zum Glauben gefunden haben und den Weg in die Zukunft unterschiedlich sehen.
  • Konflikte gibt es auf den Arbeitsplätzen, wo die Angst umgeht, Tausende von Arbeitplätzen könnten wegrationalisiert werden, während Abgänge aus der Chef-Etage vergoldet werden.
  • Nach der Volkszählung 2000 ist die Schweiz mehr als nur viersprachig geworden. Verschiedene Sprachgruppen haben das Rätoromanische überflügelt. Glaubensüberzeugungen, Sprachen und Kulturen sind in unserem Land bunt durcheinandergemischt und sorgen oft für Misstrauen, Ablehnung und offene Auseinandersetzung.

Auf diesem Hintergrund beachten wir, was am 24. Januar 2002 in Assisi geschehen ist. Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften haben dort miteinander gesprochen und die Entschlossenheit bekräftigt, es dürfe nie mehr Gewalt und Terror geben im Namen der Religion. Vor allem haben sie auch um den Frieden gebetet, jede Gemeinschaft in ihrer Art.

Papst Johannes Paul II. brauchte in der Begrüssung Worte, die uns sehr vertraut vorkommen. Er sagte: ‚Wir wollen unseren Beitrag leisten, um die Wolken des Terrorismus, des Hasses und der bewaffneten Konflikte zu vertreiben, Wolken, die besonders während der letzten Monate am Horizont der Menschheit aufgezogen sind. Deshalb wollen wir aufeinander hören: Schon das - so spüren wir es - ist ein Zeichen des Friedens.’ Mit diesem Aufruf kommt der Papst Bruder Klaus sehr nahe.

Erste Anregung:

Auch wir wollen diese Möglichkeit wahrnehmen. Wie Salomon lassen wir uns ein ‚hörendes Herz’ schenken und wie Bruder Klaus bemühen wir uns um ein ‚ge-horchendes Herz’. Aber wie geht das konkret? Ein kleiner Vorschlag:

Nehmen Sie sich in den kommenden Tagen ein bisschen Zeit. Blicken Sie in ihre Lebensbereiche hinein und zählen Sie auf, was das heissen mag ‚einander ge-horchen’? Sie werden staunen, wie viele Gelegenheiten sich täglich anbieten. Ich nenne nur ein paar wenige:

- Wohlwollend nachdenken über eine Person, die mich geärgert hat.
- Freundlich reden, auch wenn das Gegenüber unzugänglich wirkt.
- Mit dem Nachbarn sprechen, der nur gebrochen Deutsch kann.
- Es mit einem Schmunzeln zulassen, dass der Banknachbar in der Kirche falsch singt, übel riecht oder anders betet.
- Nachsehen und Verzeihen, damit ein verhockter Streit in der Verwandtschaft nicht in alle Zukunft die Atmosphäre vergiftet.
- Nicht ungeduldig werden, wenn jemand seine Leidensgeschichte schon wieder erzählen will.
- Ertragen, dass der pubertierende Junge immer noch aufmüpfig tut.
- Mit der Meinung eines politischen Gegners ehrfürchtig umgehen.
- An die Goldader glauben, die hinter der unansehnlichen Kruste eines Mitarbeiters versteckt ist.

Gehen Sie selber auf die Suche. Spitzen Sie die Ohren und nehmen Sie hellwach auf, was den Menschen wichtig ist, die mit ihnen zusammen leben und arbeiten. Und dann gehen Sie ihnen einen Schritt entgegen. Ein offenes, ehrfürchtiges und wohlwollendes Gespräch im Sinnes des ‚Einander Ge-horchens’ wird Sie näher zusammenführen. Und sie werden wie Bruder Klaus zu einem Werkzeug des Friedens.

Zweite Anregung:

In Assisi haben die Teilnehmer des Treffens auch gebetet. Alle, Christen und Juden, Muslime und Buddhisten, Konfuzianer und Animisten, waren sich bewusst, dass Friede nicht machbar ist, sondern nur von Gott geschenkt werden kann.

So hat es auch Bruder Klaus erlebt. Je tiefer er mit Gott verbunden war, desto reichlicher konnte der Friede Gottes wie ein Strom durch ihn hindurch zu den Menschen fliessen.

Papst Johannes Paul II. lädt zu dieser Gottverbundenheit ein: ‚Wenn der Friede ein Gottesgeschenk ist, und von Ihm ausgeht, wo anders könnte man ihn dann suchen und erbauen, wenn nicht durch eine innige Beziehung zu Ihm? .. Das aber heisst offen sein, zuhören, im Dialog stehen und bleibend mit Gott verbunden sein, dem Urquell des wahren Friedens.’

Auch wir sind aufgerufen. Wir folgen dem Aufruf am besten mit dem Gebet von Bruder Klaus - dem tiefsinnigsten Friedensgebet, das es gibt. Denn hier geht es um die ‚Sehnsucht nach dem einig Wesen’.

Beten wir es täglich und immer wieder. Dann wird Gott geben, was im Eingangswort stand; ’Wir werden kommen und bei euch wohnen.’ und ’Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.’

Wenn Gott uns in solcher Weise nahe ist, können wir zuversichtlich sein. Er wird sich auch uns zeigen als ein Gott, der Friede ist und Frieden schenkt. Amen

Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir.
Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich führet zu Dir.
Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir. Amen

Wörtlicher Text aus dem ‚Pilgertraktat’:
„Wenn es dich nicht verdriesst, will ich dich auch mein Buch sehen lassen, in dem ich lerne und suche die Kunst dieser Lehre. Und er brachte mir eine gezeichnete Figur, vergleichbar einem Rad mit sechs Speichen. - Und er fing an und sagte zu mir: Siehst du diese Figur? So ist das göttliche Wesen. Der Mittelpunkt ist die ungeteilte Gottheit, darin sich alle Heiligen erfreuen. Die drei Spitzen, die zum Punkt des inneren Zirkels führen, sind die drei Personen; sie gehen von der einigen Gottheit aus und haben umgriffen den Himmel und alle Welt, sie sind in ihrer Gewalt. Und wie sie von der göttlichen Gewalt ausgehen, so führen sie wieder hinein und sind unteilbar in ewiger Macht. Das bedeutet diese Figur.“

Pater Josef Banz, Pilatusstrasse 2, Postfach 126, CH-6072 Sachseln

Tel: 041 660 12 65 / seelsorgebruderklaus.com

     
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