Kurztexte über Niklaus von Flüe/Bruder Klaus


Jeremias Gotthelf (1797-1854, ref.Pfarrer und Erzähler)
"Sein Leben war im Himmel, aber klar lagen vor ihm die menschlichen Verhältnisse. Gottes Wort und die Zeitläufe kannte er ungetrübt."



Heinrich Federer (1866-1928, Schriftsteller)
"Der Bruder Klaus ist viel zu gross, um nur Obwaldner zu sein. Er ist zu gross sogar für einen Eidgenossen. Er gehört der ganzen Welt."



Georges Méautis (1890-1970, Prof. für griechische Literatur an der Uni Neuenburg)
"Niklaus von Flüe verbindet die verschiedenen Konfessionen und Kulturen, er ist das bessere Ich der Schweiz."



Denis de Rougemont (1906-1985, Philosoph und Essayist)
"Nicolas a fui le monde, et voici, le monde vient a lui. Bruder Klaus floh die Welt und nun kommt die Welt zu ihm."



Arthur Mojonnier (Prof. für Geschichte an der Uni Zürich, 1942)
"Katholik wie Reformierter können mit dem Namen Niklaus von Flüe nichts anderes als das Wort Frieden aussprechen."



Papst Pius XII ( bei der Heiligsprechung von Bruder Klaus, 1947)
"Bruder Klaus ist ein von der Vorsehung uns geschenkter aktueller Heiliger. Er ist einer jener Menschen, welche, obwohl zutiefst verbunden mit der Wirklichkeit ihrer Zeit, vollkommen eins waren mit Gott."



Walter Nigg (1903-1988, reformierter Theologe und Schriftsteller)
"Der Gottesfreund darf nicht zum Sonderbesitz einer Partei werden. Alle Konfessionen werden von diesem Mann sagen müssen: Da wäre noch ein reiches Erbe anzutreten."



Papst Johannes Paul II (Friedenspredigt bei Bruder Klaus am 14.6.1984)
"Machet den Zaun nicht zu weit, aber scheut euch nicht, über den Zaun hinauszuschauen. Macht euch die Sorgen anderer Völker zu euren eigenen und bietet über die Grenzen hinweg eine helfende Hand, und dies auch auf der Ebene eurer staatlichen Organe und Finanzmittel."



Roland Gröbli (Autor des aktuellen Standardwerks über Bruder Klaus, 1987) "Demut ist das Bewusstsein, nichts durch sich selbst zu sein. Klaus von Flüe wurde sich dessen in einem viele Jahre dauernden Prozess bewusst und schöpfte daraus Kraft, sein Leben ganz dem zu übergeben, der es ihm geschenkt hatte. … Weil er seine Person nicht in den Mittelpunkt stellte, wurde er wichtig für viele."



Klara Obermüller (Journalistin und Autorin des Hörspiels `Ganz nah und weit weg – Fragen an Dorothee, die Frau des Niklaus von Flüe) "Eine Gnade hat er es genannt, dieses Ja seiner Frau und seiner Kinder zu seinem Einsiedlerleben. Ich wüsste auch heute kein anderes Wort dafür: Gnade. Die Gnade, ja sagen zu können zu dem, was Gottes Wille ist, annehmen, uns selbst und das, was er uns schickt, auch wenn es das Schwerste ist, was wir uns denken können. Loslassen aus Liebe. Hingeben, was uns das Liebste ist, einmal auch das Leben." (1987)

 

Gedruckt am 18.11.2017 / www.bruderklaus.com

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